Selfstorage in Deutschland

Du wolltest schon immer mehr über Selfstorage in Deutschland wissen? Hier geben wir dir einen Überblick über den deutschen Selfstorage-Markt.

Was ist eigentlich Selfstorage?

Laut dem Verband deutscher Self Storage Unternehmen steht Selfstorage für das „Selbst-Einlagern“ von Gegenständen durch Privatpersonen, aber auch Business-Kunden in eigens dafür gebauten, verschließbaren und individuellen Lagerabteilen. Die meisten Selfstorage-Anlagen in Deutschland sind sicher, trocken, videoüberwacht und bieten flexible Mietzeiten. Es gibt aber auch einige Unterschiede bei den Selfstorage-Anbietern in Bezug auf Lage, Angebot, Zusatzservices usw., sodass ein direkter Vergleich oft schwierig ist. Worauf du bei der Wahl der Selfstorage-Anbieter achten musst, erklären wir in diesem Beitrag.

Der deutsche Selfstorage-Markt

Obwohl der deutsche Selfstorage-Markt in den letzten Jahren stetig gewachsen ist (das jährliche Wachstum betrug hier rund 10%), machen deutsche Selfstorage-Anlagen nur 6,2% des gesamten europäischen Marktes aus. Insgesamt stehen den Kunden in Deutschland 509.000 Quadratmeter vermieterbare Lagerfläche zur Verfügung. Im Vergleich zum Spitzenreiter UK mit seinen knappen 4.000.000 Quadratmetern gibt es also einen enormen Aufholbedarf. Anders ausgedrückt, gibt es in Deutschland lediglich 0,006 Quadratmeter Lagerfläche pro Einwohner (in UK sind es 0,060 m²). Vor allem große Ballungszentren mit hoher Bevölkerungsdichte, aber auch kleinere Städte haben aufgrund des allgemeinen Platzmangels großes Wachstumspotenzial.Den hohen Bedarf nach Selfstorage-Lagerplätzen zeigt auch die hohe Auslastung der Selfstorage-Anlagen, welche in Deutschland derzeit bei ca. 75% liegt. (Quelle: FEDESSA European Self Storage Annual Survey 2017)

Die steigende Urbanisierung und Verkleinerung des Wohnraumes sind die Haupttreiber für die Entwicklung des deutschen Selfstorage-Marktes. 2016 wohnten knapp 76 Prozent der Deutschen in Städten. Der Anteil der Stadtbevölkerung wird in den nächsten Jahren noch weiter steigen. Durch die stetige Urbanisierung und die steigende Nachfrage an Platz steigen auch die Immobilienpreise pro Quadratmeter. Dennoch ist der Stauraum im Immobilienneu- und -ausbau nicht oder nur begrenzt vorhanden, da vorhandene Räume wie Dachböden oft zum Wohnraum ausgebaut werden. Die nachfolgende Grafik veranschaulicht die aktuelle Situation auf dem europäischen Selfstorage-Markt und zeigt die verfügbare Selfstorage-Lagerfläche pro 1.000 Einwohner (Quelle: JLL Branchenstudie).

Selfstorage Lagerfläche

Anbieter

Auf der Anbieterseite gibt es einige wenige große Player und mehrere kleinere regionale Selfstorage-Anbieter. Zu den großen Playern auf dem deutschen Selfstorage-Markt zählen folgende Unternehmen:

  • MyPlace – das 1999 in Wien gegründete Unternehmen MyPlace ist mit 42 Standorten in ganz Deutschland der Marktführer. MyPlace bietet Lagerabteile zwischen 1-50m². Zu beachten sind die wöchentlichen Preise, wodurch sich insgesamt 13 Abrechnungsperioden pro Jahr ergeben. Zugangszeiten sind 6:00-22:00 Uhr.
  • Shurgard – der Anbieter Shurgard betreibt aktuell 16 Standorte in mehreren deutschen Städten und bietet Lagerabteile zwischen 1-30m². Zutrittszeiten sind ebenfalls von 6:00 bis 22:00
  • Lagerbox – der drittgrößte Anbieter betreibt deutschlandweit 18 eigene Standorte sowie mehrere Partnerstandorte und plant weitere Filialen. Die Abteilgrößen reichen von 1m³ kleinen Boxen bis 25m² großen Abteilen. Zugangszeiten sind 6:00-23:00 Uhr.


Ein direkter Vergleich der Anbieter ist schwierig, zumal die Preise unterschiedlich berechnet werden: während einige Anbieter einen monatlichen Quadratmeterpreis angeben, kommunizieren Anbieter wie MyPlace Wochenpreise. Bei anderen erfolgt die Preisauskunft überhaupt nur telefonisch bzw. vor Ort. Durchschnittlich liegen die Quadratmeterpreise bei etwa 8€ pro Woche. Diese intransparente Preisgestaltung zusammen mit den unterschiedlichen Abrechnungsmodalitäten, Services, Abmessungen, Kautionen und Mindestmietdauern erschweren die Vergleichbarkeit enorm. So gibt es z. B. bei vielen Anbietern Neukundenrabatt sowie standortabhängige Aktionspreise. Online wird jedoch oft nur eine Reservierungsmöglichkeit geboten. Die Buchung des Abteils erfolgt persönlich vor Ort zu den Büroöffnungszeiten. Das zusammen mit der eher dezentralen Lage erschwert die Erreichbarkeit, falls du mal schnell Stauraum brauchen solltest. Eine Übersicht weiterer regionaler Anbieter findest du hier.

Unser Tipp: mach dir eine Auflistung der Anbieter in deiner Nähe nach den Kriterien, die für dich wichtig sind: z.B. Erreichbarkeit, Zutritt, Zusatzservices, Abteilgröße und Preis. Zusätzlich empfehlen wir, sich nach den Abrechnungszeiträumen (monatlich/wöchentlich), Kündigungsfristen und möglichen Rabatten zu informieren. Um unterschiedliche Anbieter zu vergleichen, kannst du die Preise für 1m² großes Abteil anfragen.

Während die konventionellen Selfstorage-Anbieter eher dezentrale Standorte mit unflexiblen Zutrittszeiten, intrasparenten Preisen und komplizierten Buchungsmodalitäten betreiben, steht Storebox für ein modernes Selfstorage um die Ecke mit sofortigem 24/7 Zutritt, smarter Sensorüberwachung und transparenter Preisgestaltung. Die Abteile und die Zusatzservices sind online buchbar. Das erprobte Konzept gibt es jetzt übrigens auch als Franchise-System in ganz Deutschland.

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Faire Preise

Abteile sind in verschiedenen Größen buchbar und kosten ab 36,99 € pro m²/Monat, dazu gibt es flexible Versicherungspakete.

24/7 Zutritt

Dein Abteil ist nach der Buchung sofort verfügbar und mit deinem persönlichen Zugangscode rund um die Uhr zugänglich.

Sicher & Einfach

Alle Storeboxen sind im Erdgeschoß, barrierefrei erreichbar, doppelt gesichert, überwacht, versichert und mit modernen Sensoren ausgestattet.

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