Wegwerfen oder doch lieber einlagern?

11.06.2018 - 17:21 Uhr

Wegwerfen oder doch lieber einlagern?

Wegwerfen oder doch lieber einlagern?

Wie ihr vielleicht wisst, war vergangene Woche der Weltumwelttag. Dieser Aktionstag findet jährlich am 5. Juni statt und geht auf den Eröffnungstag der Weltumweltkonferenz in Stockholm zurück. An diesem Tag werden weltweit Aktionen zur Schaffung des Umweltbewusstseins ins Leben gerufen. Dies ist auch notwendig, denn mit dem kontinuierlichen Bevölkerungswachstum, steigendem Konsumverhalten und der allumfassenden Wegwerfmentalität werden enorme Müllmengen jährlich produziert. Allein in Österreich waren es knappe 56 Mio. Tonnen im Jahr 2014. Durchschnittlich produziert jeder Österreicher rund 590 kg Müll im Jahr (Quelle: Eurostat). Auch wenn über die Hälfte der Abfälle recycled oder kompostiert wird, ist das sehr viel. Doch was kann man tun, um die Umwelt zu schonen und dabei nicht in kompletter Askese auszuarten? Wir geben euch Tipps.

Reduce, Reuse, Recycle

Grundsätzlich sind die drei Prinzipien „reduce, reuse, recycle“ ein guter Anfangspunkt. Also Verbrauch reduzieren, Sachen wiederverwenden und Abfälle recyclen. Denn der übermäßige Konsum und die einhergehende Produktion resultieren in einer gesteigerten Ressourcennutzung, produzieren Abfälle und verschmutzen die Umwelt. Viele Sachen kann man leicht reduzieren, ohne sich dabei einschränken zu müssen. Nicht mehr benötigte Sachen, Kleidung, Geschirr und Möbel kann man verkaufen, spenden oder verschenken. z.B. beim Kostnixladen, Caritas oder Socius. Wie man altes Zeug richtig recycled findest du hier und hier.

 

1 Grad macht den Unterschied oder richtig heizen

Studien haben es bewiesen: wer die Raumtemperatur um nur 1° C absenkt, spart bis zu 6% an Heizkosten. Im Schlafzimmer sowie in Räumen, die selten benutzt werden, reicht eine Temperatur von 18-20° C. Im Wohnzimmer kann es ruhig 20-22° haben. Im Vorzimmer empfehlen wir die Heizung auf 15-17° zu stellen, da hier der Großteil der Wärme durch die Tür entweicht. Im Bad sollte es 20-24° haben, außerdem solltest du es regelmäßig lüften, um der Schimmelbildung vorzubeugen. Außerdem hilft eine jährliche Thermenwartung, die Heizkosten zu sparen und die Lebensdauer des Gerätes zu verlängern. Mehr Tipps zum richtig Heizen findest du auf der Website der Umweltberatung.

Elektronikschrott oder ein brauchbares Gadget?

Versuch mal, dich objektiv zu fragen, ob du wirklich jährlich ein neues Handy brauchst. Durch die geplante Obsoleszenz und die immer kürzere Produktlebenszyklen fallen Unmengen an Elektronikschrott in Industrieländern an. Dieser wird oft in Drittländern auf Müllinseln deponiert. Und wenn du dich für ein Neugerät entscheidest, kannst du dein altes Handy immer noch spenden, somit wird’s noch weiterverwendet. Hier findest du eine Karte mit Sammelstellen für Altgeräte.

 

Mindesthaltbarkeit ist ein Mythos!

Zumindest teilweise. Denn mit der MHD-Angabe auf der Verpackung garantiert ein Hersteller, dass das Lebensmittel bei einer ordentlichen Lagerung seinen vollen Genuss bis zu diesem Datum behält. Das Überschreiten des MHDs bedeutet nicht, dass das Lebensmittel nicht mehr essbar ist. Das Produkt ist in den meisten Fällen länger haltbar. Grundsätzlich kann man sich ruhig auf seine Sinne (Geruch, Aussehen, Beschaffenheit) verlassen. Was auf jeden Fall zu beachten ist, ist das sog. Verbrauchsdatum („zu verbrauchen bis“). Leicht verderbliche Waren wie z.B. Fisch oder Fleisch haben eine solche Angabe auf der Verpackung. Produkte mit abgelaufenem Verbrauchsdatum sollten nicht mehr gegessen werden. Um die Lebensmittelabfälle zu reduzieren hilft es also, weniger und dafür öfters einzukaufen sowie die Lebensmittel, bei denen das Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten ist, weiter zu verwerten. Z.B. in Form von Eintöpfen oder Marmeladen. Dass das geht, zeigt Unverschwendet.

Ein Glas voller Energie.

Wie eine Analyse der AK Oberösterreich gezeigt hat, hat so manches abgefülltes Mineralwasser weniger Mineralien als das Leitungswasser. In der Tat sind wir in Österreich fast verwöhnt mit der ausgezeichneten Trinkwasserqualität. Warum also nicht lieber das gute Alpenwasser statt Mineral aus der PET-Flasche trinken? Die Umwelt wird dir danken.

Storebox ist grün.

Auch wir bei Storebox agieren stets nachhaltig und umweltbewusst. Die ursprüngliche Geschäftsidee der Lagerplatzbörse von StoreMe beruhte auf dem Sharing-Gedanken. Auch mit unserem Selfstorage Produkt Storebox schaffen wir zusätzlichen Stauraum für die städtische Bevölkerung, indem leerstehende Geschäftslokale in Selfstorage-Lager umgebaut werden. Somit zielt Storebox auf eine optimale Nutzung der knappen Ressource Boden. Durch unser dichtes Lagernetzwerk in der Stadt kommt es außerdem zur Wegeminimierung und Verkehrsreduktion, da unsere Standorte in zentralen, öffentlich gut erreichbaren Lagen errichtet werden. Du musst also nicht mit dem Auto zum deinem Lager am Stadtrand fahren, sondern kannst bei Bedarf auch zu Fuß oder mit dem Lastenrad deine Sachen holen. Apropos Lastenrad: in unseren Forschungsprojekten evaluieren wir ständig innovative und vor allem umweltschonende Zustell- und Lagerkonzepte mit dem Lastenrad, Sharing-Boxen und Micro-Logistikhubs in der City, um dir den bestmöglichen Service anbieten zu können.

Unsere unternehmerische Sozialverantwortung erstreckt sich über mehrere Bereiche im Unternehmen. Angefangen von energiesparender LED-Beleuchtung an unseren Standorten, über karitative Spendenaktionen bis hin zur Mehrfachnutzung der vorhandenen Infrastruktur und Sharing-Konzepten. Unsere Vision ist es, Marktführer in der europäischen Selfstorage-Branche bis 2023 zu werden und dabei den Platzmangel im urbanen Raum nachhaltig zu lösen.

Wenn du alte Sachen hast, die du in absehbarer Zeit nicht mehr brauchst, kannst du sie ruhig ausmisten. Solltest du noch etwas Zeit brauchen, um zu überlegen, kannst du ja in der Zwischenzeit bei Storebox einlagern Lächelnd

Dein Storebox Team 

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